| Im November 2002 wurde in der Region Berlin-Brandenburg der Regelbetrieb des digitalen terrestrischen Fernsehens in Deutschland gestartet. Das Sendernetz für das alte, analoge Fernsehen wird nach einer kurzen Übergangsphase abgeschaltet. Das neue DVB-T-Sendernetz ist so ausgelegt, dass der Empfang mit portablen oder mobilen Empfängern mit kleinen Antennen möglich ist. Aufgrund der Eigenschaften des DVB-T-Standards wurde der Empfang mit mobilen Empfängern, wie z. B. im Auto, lange Zeit als großes Problem angesehen. Der Einsatz von zwei oder mehr Antennen und Frontends in einem mobilen Empfänger hat sich in der Vergangenheit aufgrund theoretischer Betrachtungen und erster Labortests als vielversprechende Lösung dargestellt. Jetzt gibt es die ersten Chips, die eine optimale Kombination von zwei oder mehr Antennensignalen ermöglichen. Im September 2002 wurde im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts ein 2- fach-Diversity-Empfänger sowohl im Labor als auch im Feldversuch vermessen. Seit Februar 2003 liegen auch die Ergebnisse für einen 4-fach-Diversity-Empfänger vor. Die Verbesserungen der Empfangseigenschaften sind beein-druckend. Zusätzlich ergab der Vergleich von Ausbreitungsprofilen, die im Labortest benutzt werden, und den im Feld-versuch gemessenen Daten wichtige Hinweise auf die Verwendbarkeit verschiedener Ausbreitungsprofile in Kanalsimulatoren. Vollbeitrag als PDF |
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