erschienen im TEST KOMPENDIUM 2003 (ISBN 3-934698-08-5) S. 82
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Einleitung
Im Frequenzbereich unterhalb von 30 MHz wurde bislang hauptsächlich die magnetische Feldstärke mit Hilfe von Rahmenantennen gemessen und als ‚fiktive elektrische Feldstärke‘ ausgedrückt, wobei als ‚Proportionalitätsfaktor‘ der Feldwellenwiderstand des freien Raums von 377 Ohm angenommen wird. Vom streng physikalischen Standpunkt aus betrachtet ist diese Umrechnungsweise nicht ganz korrekt, da im Regelfall aufgrund der tiefen Frequenzen und der daraus resultierenden Wellenlängen keine echten Fernfeldbedingungen (zumindest bei EMV-Messungen) vorliegen. Dadurch ergeben sich zum Teil recht beträchtliche Abweichungen zwischen ‚fiktiver E-Feldstärke‘ und tatsächlich gemessener E-Feldstärke. weiter...
Zusammenfassung
Zur präzisen Messung von E-Feldstärken im Frequenzbereich unter 30 MHz eignen sich aktive Bikonusantennen wesentlich besser als die derzeit noch häufig verwendeten Stabantennen. Durch die symmetrische Betriebsart der aktiven Bikonusantennen können Probleme, die durch die Montagehöhe von Monopolantennen entstehen, vollständig eliminiert werden. Aufgrund der deutlich kleineren Abmessungen der aktiven Bikonusantennen sind genauere Kalibrierungen über einen größeren Frequenzbereich möglich.
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