erschienen im TEST KOMPENDIUM 2003 (ISBN 3-934698-08-5) S. 54
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Einleitung
Der Beitrag beschreibt einen aktiven E-Feld-Sensor, der primär für den Einsatz in wässrigen Medien (z.B. biologisches Gewebe) entwickelt wurde. Kernstück des Sensors ist eine Laserdiode, die durch das von den Dipolelektroden empfangene Signal moduliert wird. Die Energieversorgung des Sensors und die Signalabführung erfolgen rein optisch über Glasfasern, um die Feldstörung durch die Zuleitung zu minimieren. Bei einer Messfrequenz von 100MHz und einer Messbandbreite von 1Hz wurde in Wasser eine Empfindlichkeit (Eigenrauschen) von 50 µV/m und ein Dynamikbereich von 130 dB erreicht. weiter...
Zusammenfassung
Der vorgestellte aktive elektro-optische EFeld- Sensor nutzt ausschließlich Glasfaserverbindungen zur Energieversorgung und Signalübermittlung, um die Feldstörung durch die Zuleitung zu minimieren. Erstmalig wurde als aktives Element (elektro-optischer Wandler) ein VCSEL mit niedrigem Schwell- strom eingesetzt. Bei einer Sensorgröße von ca. 5*5*5 mm3 wurde ein Eigenrauschen von 50 µV/(m* Hz) (rauschäquivalente Feldstärke) sowie ein 1-dB-Kompressionspunkt von 150 V/m gemessen, entsprechend einem Dynamikbereich von fast 130 dB (1 Hz Messbandbreite; Messung bei 100 MHz in Wasser). Der Dynamikbereich ist durch das RIN des VCSEL begrenzt. Für den Einsatz des Sensors in Luft ist zu erwarten, dass die Empfindlichkeit aufgrund der dann geringeren Antennenkapazität um ca. 30 bis 40 dB abnimmt. Weiterhin hat der Sensorfrequenzgang prinzipbedingt Hochpasscharakter. Diese Nachteile können durch den Einsatz eines Vorverstärkers mit FET-Eingang vermieden werden.
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