Erschienen im TEST KOMPENDIUM 2002 (ISBN 3-934698-03-4)S. 166
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HERBERT TIETZE ist International Sales Manager bei Göpel electronic GmbH; Göschwitzer Straße 58–60 D-07745 Jena Fon: 03641/689634 Fax: 03641/689644 eMail: h.tietze@goepel.com
Aufgrund des stärker werdenden Bestrebens, mehr Funktionalität auf einem immer kleineren Raum unterzubringen, ist es notwendig, immer ausgefeiltere Teststrategien zum Einsatz zu bringen. Durch den steigenden Einsatz von z.B. BGAs und µBGAs kann eine Elektronikfertigung nicht mehr mit herkömmlichen Testverfahren eine gleichbleibende bzw. eine höhere Testabdeckung gewährleisten.Mit normalen, rein adaptergebundenen MDA-, ICT-Testsystemen oder auch Flying-Probe-Testsystemen sinkt die Fehlerabdeckung, wenn hochkomplexe Schaltkreise eingesetzt werden. Es ist heute wichtiger denn je, dass man sich nicht erst im Fertigungsprozess die Testbarkeit der Baugruppe überlegt. Das Design-for-testability nimmt einen erheblich höheren Stellenwert ein als noch vor geraumer Zeit. Um diese Anforderungen von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Feldeinsatz sicher und zuverlässig erfüllen zu können, müssen innovative und flexible Testverfahren eingesetzt werden. In diesem Fachartikel wird beispielhaft das Boundary-Scan-Verfahren (BS) als Möglichkeit für die Elektronikfertigung, die Testprobleme zu lösen, vorgestellt.
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