Erschienen im TEST KOMPENDIUM 2002 (ISBN 3-934698-03-4)S. 142
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Dipl.-Ing.KURT LAMEDSCHWANDNER ist Leiter des Geschäftsfeldes Sichere Mobilkommunikation und des EMV-Prüfzentrums Seibersdorf Ing. HANS PREINEDER ist Projektleiter im EMV-Prüfzentrum Seibersdorf im Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf A-2444 Seibersdorf, Fon: 0043/50550-2805 eMail: kurt.lamedschwandner@arcs.ac.at
Mobilfunkbetreiber müssen,um ihre Versorgungsabdeckung gewährleisten zu können, regelmäßig Netzgütemessungen durchführen. Die derzeit verwendeten Messfahrzeuge sind üblicherweise mit einer Reihe von Messantennen ausgerüstet, da aus Zeitbzw. Kostengründen mehrere Sender simultan (z.B. im 900-MHz- und im 1800- MHz-Band) gemessen werden. Diese Antennen beeinflussen einander und ergeben daher gemeinsam mit dem Ein- fluss der Fahrzeuggeometrie ein Richtdiagramm, das erheblich vom gewünschten Rundstrahldiagramm abweicht.Um die Empfangsfeldstärke korrekt messen und bewerten zu können, müssen alle am Dach des Messfahrzeuges montierten Antennen annähernd isotrope Strahlungscharakteristik aufweisen. Bei dem in diesem Fachaufsatz beschriebenen Feldstärkemessfahrzeug handelt es sich um einen VW-Bus, auf dessen Dach drei ë/4 Monopolantennen der Firma Kathrein entlang der Dachmittelachse montiert wurden. Es sind dies zwei Antennen mit Frequenzbereich 890 bis 960MHz, Länge 90 mm des Typs K 70 54 64 und eine Antenne mit Frequenzbereich 1710 bis 1880 MHz,Länge 53 mm,des Typs 735581.
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