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| Roland Helbig ist Marketing- und Vertriebsleiter von Hitex Development Tools |
Steigende Anforderungen an die Softwarequalität von Embedded-Systemen sind für den Entwickler immer schwerer beherrschbar. Außerdem werden für die Produkte zunehmend kürzere Entwicklungszyklen eingeplant. Wie kann der Entwickler diesen sich entgegenstehenden Ansprüchen gerecht werden? Wann ist eine Applikation ausreichend getestet bzw. welche Tests müssen nach einer Änderung wiederholt werden, damit man von Qualität sprechen kann? Eines ist sicher: Ohne die richtigen Tools geht es nicht. Die Qualität einer Applikation wird heute nicht mehr allein durch den abschließenden Freigabetest erreicht, sondern in allen Phasen der Entwicklung müssen Qualitätsmaßnahmen ergriffen werden. Vorgehensweisen wie das V-Modell und neue Ansätze wie z.B. graphische Designmethoden (ROOM, UML) kommen zunehmend zum Einsatz. Tool-Anbieter ergänzen ihr Portfolio vermehrt mit weiteren Tools, die die Entwicklung von Anfang an unterstützen. Naheliegend, dass ein reibungsloses Zusammenspiel dieser Produkte heute eine zentrale Herausforderung darstellt. Doch auch bei den einzelnen Tools findet ein Wandel statt. Die immer schneller wachsende Anzahl von Architekturen, steigende Grenzfrequenzen und schrumpfende Bauformen stellen die Hersteller vor neue Herausforderungen. Tendenzen wie On-Chip-Debug-Support mit JTAG, BDM oder Nexus-Interface und höhere Integration von Applikationen bis hin zu SoC resultieren in mehr oder weniger starken Einschränkungen beim Test der Systeme. Das Fehlen komplexer Triggermöglichkeiten, HW-basierender Code-Coverage oder Performance-Analyse müssen in Kauf genommen werden und führen zu höherem Zeitaufwand beim Test. Fehlt wie oft bei diesen Lösungen eine Trace-Möglichkeit, verschärft sich die Situation erheblich. Aus diesem Grund bieten weitsichtige Chip-Hersteller inzwischen zusätzlich zu den On-Chip-Debug-Möglichkeiten auch vermehrt wieder Emulation-Devices an. Mit diesen können die Tool-Hersteller ihre Produktpalette um leistungsfähige In-Circuit-Emulatoren ergänzen, die auch anspruchsvollsten Testanforderungen genügen. Wer schon einmal versucht hat, eine Zielhardware ohne geeignete Tools in Betrieb zu nehmen, weiß, warum Entwickler dies von den Chip- und Toolhersteller fordern. Fazit: Ein hoher Grad von Qualität lässt sich nur durch die richtigen Vorgehensweisen bei der Entwicklung unterstützt durch leistungsfähige Tools erreichen. Die Wahl eines Tool-Partners mit langjähriger Erfahrung und übergreifendem Know-how spielt hierbei eine zentrale Rolle. Der vorliegende Tool-Guide ist eine solide Basis für die Auswahl. |
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