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| STEFAN FREUNDEL, General Manager Central Europe, Wind River GmbH |
Im Sommer 2003 hat Sun Microsystems bekannt gegeben, ein ‚revolutionäres Verfahren‘ zur Steigerung der Performance von Computern entwickelt zu haben. Durch die kapazitive Kopplung von Bauelementen soll die Datenübertragung um Faktoren gesteigert werden - aufgrund dieser Meldung wird bereits das Ende der Leiterplatte herauf beschworen. Die Vernetzung und Übertragung von Informationen ist das entscheidende Thema dieses Jahrzehnts. Sie führt bei der Entwicklung neuer Systeme zu immer höherer Komplexität bei verringerter Entwicklungszeit. Das verlustfreie Zusammenspiel von verschiedenen Technologien innerhalb einer Applikation, z.B. ASIC, FPGA, DSP und CPU, ist heute notwendiger denn je, um die Datenflut im Verbund der Systeme zu verarbeiten. Die konstant steigende Integration der Komponenten ist eine neue Dimension, der sich Software-Entwickler und System-Integratoren stellen. Zum Gelingen eines Projekts trägt die Entscheidung über die Tools zu Projektbeginn ebenso bei wie die Bestimmung des Betriebssystems, das zur Anwendung kommt. Mit seiner ‚Board Bring-up‘-Strategie liefert Wind River ein ausgereiftes Set an Tools, jeweils abgestimmt auf die Bedürfnisse des Entwicklers in den verschiedenen Phasen der Projektrealisation. Ein Garant für die Implementierung neuer Technologien ist die Partnerschaft mit dem jeweiligen Chiphersteller. Dadurch konnte Wind River für die neue Hochleistungsarchitektur PowerQUICC III/Tundra Tsi500 RapidIO von Motorola eine komplette Entwicklungsumgebung, bestehend aus Referenz-Board, Compiler, Simulator, MultiCore-Debugger und Betriebsystem, zur Markteinführung liefern. Der Einsatz von ‚Commercial off-the-Shelf‘-Produkten (COTS), die sozusagen „schlüsselfertig“ ausgeliefert werden, erlaubt den Kunden die Konzentration auf Produktmerkmale anstatt auf die Realisierung sogenannter Basisfunktionen, die in gleicher oder ähnlicher Funktionalität bereits vorhanden sind. Untersuchungen zufolge werden für die Auswahl der Hersteller, Evaluierung und Einarbeitung sowie die anschließende Integration der unterschiedlichen Komponenten durchschnittlich 50 bis 60 Prozent der gesamten Entwicklungszeit verbraucht. Durch den Einsatz von vorintegrierten Plattformen, Hardware plus Betriebsystem und die dazu benötigten Middleware Komponenten wie Protokolle und Stacks reduziert sich die Entwicklungszeit auf die Implementierung neuer Funktionalitäten, die die eigentliche Kernkompetenz des Unternehmens wiederspiegeln. Das Erkennen von Synergien wird an dieser Stelle für den Kunden zu einem unerlässlichen Werkzeug im Kampf um ‚den‘ Kunden. In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg _ Vollbeitrag als PDF |
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