| Die arbeitsmedizinische Beurteilung des Einsatzes von Herzschrittmacherträgern an Arbeitsplätzen mit Feldexposition bereitet bislang große Schwierigkeiten, weil jede individuelle Konstellation aus Person, Feldquelle, Implantationstechnik und Herzschrittmachertyp von den allgemeinen Modellen, die in der Literatur vorgestellt werden, deutlich abweicht. Somit ist die realistische Einschätzung einer möglichen Gefährdung im Einzelfall kaum oder nur sehr eingeschränkt möglich. Es wird daher ein numerisches Verfahren für den Frequenzbereich von 10 Hz bis 1MHz entwickelt, mit dem die induzierten Störspannungen am Eingang von Implantaten (z. B. Herzschrittmacher) bei äußerer Exposition des Implantatträgers unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen berechnet werden können. Das Verfahren erlaubt die Einbindung von detaillierten Simulationsmodellen des menschlichen Körpers, die die Gefäßstruktur des menschlichen Körpers und damit die realistische Lage der Elektroden sowie die Gewebeverteilung in der Umgebung des medizinischen Implantates berücksichtigen. Vollbeitrag als PDF |
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