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02.04.2002 |
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| Universität Karlsruhe Fakultät für Elektrotechnik u. Informationstechnik: |
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| M.-A. Golombeck: 'MR-Tomographie bei Patienten mit aktiven Implantaten' |
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| Abschätzung der Risiken mittels Phantomexperimenten und numerischer Feldberechnung |
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| Nach wie vor gilt die Magnetresonanztomographie (MRT) als Kontraindikation bei Patienten mit medizinisch- technischen Implantaten, da die geschalteten magnetischen Gradienten- und Hochfrequenzfelder Stimulationseffekte und Erwärmung der Implantate erzeugen und so die Gesundheit des Patienten gefährden können. Dennoch ist es auch von medizinischer Seite wünschenswert gerade Implantateträger aufgrund des hohen diagnostischen Wertes von MRT-Aufnahmen z.B. zur Nachsorge im MRT zu untersuchen. Der experimentellen Erforschung der Auswirkungen von MR-Tomographie auf Implantate im menschlichen Körper kommt somit immer mehr Bedeutung zu. Dennoch sind gerade experimentelle Studien finanziell und zeitlich sehr aufwendig. Einige Parameter lassen sich kaum oder gar nicht beliebig variieren, da die Experimentatoren durch die örtlichen Gegebenheiten an den einzelnen Maschinen von vorneherein eingeschränkt sind. Numerische Studien bieten gerade bei diesen Gesichtspunkten einige Vorteile. Dennoch lassen sich im numerischen Modell nicht alle experimentellen Besonderheiten modellieren. Aufgrund der angewandten Methode und des begrenzten Speicherplatzes muss immer ein Kompromiss zwischen der Modellgenauigkeit und dem Rechenaufwand gefunden werden. Dennoch liefern numerische Modelle wertvolle Einblicke, die im Experiment nicht möglich sind. In dieser Studie soll versucht werden durch eine parallele Betrachtung von Experiment und numerischem Modell die Anwendbarkeit von numerischen Methoden bei der Beantwortung von Fragen der elektromagnetischen Verträglichkeit zu ermitteln. Inwieweit können numerische Modelle aufwendige Experimente unterstützen oder sogar teilweise ersetzen? Vollbeitrag als PDF |
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