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| Übersicht über die TCM-Methode (Task Concurrency Management) von IMEC |
Heute bestimmen neue Multimediadienste, wie digitale Kameras oder MP3-Player, den Markt eingebetteter Systeme. Im Gegensatz zu bisherigen eingebetteten Komponenten können Anwender mit diesen Diensten interagieren: Sie können ihre eigenen Qualitätsvorstellungen realisieren und den Ablauf neuer oder bereits existierender Dienste starten oder stoppen. Auf diese Weise werden eingebettete Anwendungen dynamisch. Um eine ausreichende Rechenleistung (40 GOps) bei geringer Stromaufnahme (1 Watt) zu erhalten,werden diese dynamischen Multimediadienste auf Mehrprozessorsystemen auf dem Chip (MPSoC) implementiert. Ein entscheidendes Gestaltungskriterium eines MPSoC ist die Aufteilung der Applikation auf die Plattform (Mapping): Ablaufplanung und Zuordnung der Tasks der Anwendung auf die verfügbaren Prozessoren. Damit liegen dann weitgehend Stromverbrauch und Leistungsmerkmale des Systems fest. Allerdings können derzeit gebräuchliche Techniken zur Ablaufplanung (Scheduling) in der Entwicklungsumgebung das dynamische Verhalten dieser neuen Dienste nicht berücksichtigen. Auf der anderen Seite verhalten sich während der Laufzeit übliche Verfahren der Ablaufplanung nicht energieeffizient. Daher sehen sich die Entwickler mit der Forderung konfrontiert, geeignete Wege zur energieeffizienten Aufteilung derartiger Anwendungen auf eine eingebettete Mehrprozessor-Plattform aufzuzeigen. Ein neuer Ansatz ist gefragt, um die letztlich kostenoptimale Ablaufplanung und Zuordnung verschiedener Tasks auf einem Prozessorsatz unter Berücksichtigung lokaler Randbedingungen zu bestimmen. Vollbeitrag als PDF |
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