Mit der Neuordnung der industriellen Elektroberufe ist der Beruf der SysteminformatikerIn ins Leben gerufen worden. Er wurde aus dem früheren Beruf der KommunikationselektronikerIn hergeleitet und zusätzlich um Kompetenzen industrieller IT-Technologien ergänzt. Typische Einsatzgebiete sind Automatisierungs-, Signal- und Sicherheitssysteme sowie Informations- und Kommunikationssysteme in der Industrie. Wer diesen Beruf wählt, ist kein Einzelkämpfer. Die SysteminformatikerInnen stimmen ihre Arbeit intensiv mit anderen Bereichen im Betrieb ab und arbeiten häufig im Team. Als Elektrofachleute arbeiten sie im Sinne der Vorschriften zur Unfallverhütung. Was sind nun die Aufgabenfelder der SysteminformatikerInnen? Die SysteminformatikerInnen unterstützen ihre Kollegen bei der Entwicklung und Realisierung von Produkten, inclusive der Analyse geforderter Funktionalitäten. Sie sind beteiligt bei der Konzipierung von Systemen und Softwarelösungen, beispielsweise der Auswahl von Datenübertragungsmedien sowie Hard- und Softwarekomponenten. Sie installieren und konfigurieren IT-Komponenten und -Geräte, Betriebssysteme und Netzwerke, erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge und implementieren Sicherheitsmechanismen. Als IT-Spezialisten erstellen sie Softwarekomponenten, passen standardisierte Komponenten speziellen Anforderungen an, programmieren Schnittstellen, binden Programme in Systeme ein und lösen Kompatibilitätsprobleme. Sie integrieren Hard- und Softwarekomponenten und entwickeln Lösungsvorschläge für problematische Zusammenführungen. Darüber hinaus erfassen sie Messwerte und werten sie aus, testen Komponenten im System unter unterschiedlichen technischen Umfeldbedingungen, integrieren Systeme in vorhandene Gesamtsysteme, analysieren Störungen, schließen auf Fehlerursachen in den Systemen, beseitigen Fehler durch Softwareanpassungen oder durch Tausch von Komponenten und Baugruppen. Berufsbild als PDF
Xplore – New Automation Award
Um Schüler und Studenten, Auszubildende und Berufsanfänger für Technik zu begeistern, führt Phoenix Contact seit 1998 den Automatisierungswettbewerb „xplore New Automation Award“ durch. Er spornt Teams oder Einzelkämpfer an, ideenreich technische Lösungen zu entwickeln und außergewöhnliche Anwendungsfälle zu kreieren. Spaß an der Tech-nik ist ein gute Grundlage für die Begeisterung im späteren Beruf! Der nunmehr dritte Wettbewerb ist im Februar 2004 gestartet. Den Siegern bietet sich die Chance, den Award aus den Händen der Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn auf der Hannover Messe 2005 persönlich entgegenzunehmen. Teilnahme-Bedigungen, Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie unter www.xplore.org.
Ausbildung bei Phoenix Contact - Learning, Training, Coaching
Qualifikation heißt Zukunft sichern.“ Seit mehr als 40 Jahren bildet Phoenix Contact eigenen beruflichen Nachwuchs aus, derzeit in mehr als elf Fachberufen. 1550 junge Menschen haben bei Phoenix Contact seit 1957 ihren Weg in den Beruf begonnen, die Mehrzahl ist heute als Fachkraft im Unternehmen tätig. Der erste Auszubildende wurde unlängst nach mehr als 45 Jahren Berufstätigkeit bei Phoenix Contact in den Ruhestand verabschiedet. Die Ausbildungsquote weist derzeit mit rund acht Prozent eine beachtliche Höhe auf. Das Engagement in der beruflichen Ausbildung erstreckt sich von Metall und Elektro über den Kunstststoff-Bereich bis zu modernen kaufmännischen Berufen. Die kooperative Ingenieur-Ausbildung nutzen junge engagierte Menschen, um im Unternehmen einen Fachberuf zu erlernen und zeitgleich ein Studium an der Fachhochschule zu absolvieren. Dabei werden nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen ausgebildet. Auch ihr Teamgeist, ihre sozialen Kompetenzen sowie sprachliche und kulturelle Fähigkeiten werden gleichermaßen gezielt entwickelt. |
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