Stromwandler
Stromwandler dienen zum galvanisch getrennten Erfassen und Messen von Wechselströmen. Sie bestehen aus einem Kern, auf den eine Wicklung mit relativ hoher Windungszahl aufgebracht ist, und einer Öffnung zum Durchstecken des Leiters, dessen Strom gemessen werden soll. Dieser Leiter stellt dann die Primär-Wicklung dar, deren Strom in der Sekundär-Wicklung an einem definierten Lastwiderstand ("Bürde") eine Spannung erzeugt, die meßtechnisch ausgewertet wird.
Technische Spezifikationen:
Wir liefern Stromwandler auf Ringkernen in zwei unterschiedlichen Varianten:
- Erstens auf Ferritkernen, die relativ preiswert sind, jedoch aufgrund der Materialeigenschaften von Ferrit nur zur Stromerkennung bei Primärströmen bis typisch ca. 10 A eingesetzt werden, z. B. zur Kurzschlußerkennung, für Lastabwurf-Schaltungen etc. Der nutzbare Frequenzbereich für sinusförmige Ströme geht hier von ca. 50 Hz bis maximal ca. 100 kHz.
- Zweitens auf Bandringkernen, die etwa um den Faktor zwei teurer sind, jedoch geringere Toleranzen sowie eine höhere Aussteuerbarkeit haben und damit zur genauen Strommessung eingesetzt werden. Die maximalen Primärströme gehen hier, je nach Ausführung, bis ca. 300 A bei Frequenzen von minimal ca. 5 Hz bis maximal ca. 100 kHz bei sinusförmigem Strom.
Lieferbare Bauformen für Stromwandler sind:
1. "Nackt", d. h. nur der bewickelte Kern mit fliegenden Anschlußdrähten, stehend oder liegend (kostengünstigste Variante) 2. Vergossen im stehenden oder liegenden Becher mit Lötstiften für Platinenmontage. 3. Im Kunststoffgehäuse vergossen zum Aufstecken auf die Leitung mit Anschlußlitzen.
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